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Der Terror von Paris und die Zeit danach

Ausgerechnet an einem Freitag dem 13. schlug der Terror in Europa zu. Die Terroristen machten diesen Tag aus, da ein Freundschaftsspiel zwischen Frankreich und Deutschland auf dem Plan stand. Der EM-Gastgeber und der amtierende Weltmeister treffen aufeinander. Viele Menschen zieht es in die Kneipen und Restaurants oder eben ins Stadion. Dennoch bzw. deswegen ist das Sicherheitsaufgebot höher als sonst. Diesen Umstand ist es zu verdanken, dass zumindest die Stadionbesucher zwar mitbekamen was draußen vor sich ging, aber sie nicht dem Terror zum Opfer gefallen sind. Im Stadion sind 2 laute Knallgeräusche zu hören, das Spiel geht weiter, das Stadion wird abgeriegelt. Keiner kann raus und vor allem kann keiner rein. Auf den Straßen herrscht Ausnahmezustand. Viele werden getötet oder verletzt. Europa ist unter Schock. Ich hatte mir damals das Spiel angeschaut im Fernsehen, wohlbehalten auf meiner Couch. Es war surreal das Spiel zu verfolgen und gleichzeitig bei Twitter zu lesen, was da auf den Straßen Paris schreckliches passierte. (Ich schalte Testspiele immer auf Stumm. Erst ab der 70. Minute habe ich den Ton angeschaltet). Der Kommentator schwankte zwischen dem Spielbericht und kurzen Einschätzungen zu Lage außerhalb des Stadions hin und her. Nach dem Spiel wurde der Moderator spontan zum Krisenreporter, obwohl ihm kaum Informationen vorlagen. Meiner Meinung nach hat er seinen Job hervorragend gemacht. Schließlich war auch er und das Fernsehteam im Stadion eingeschlossen, keiner wusste, wie und wann es weitergeht. Einen Tag später erfuhr man nach und nach von der Zahl der Opfer, die immer weiter anstieg. Man sah Bilder von den Tatorten und Videos vom Geschehen. Es kamen Fragen auf, ob die Länderspiele Frankreich gegen England und Deutschland gegen die Niederlande überhaupt stattfinden sollen. Beide sollten stattfinden. Es hieß man darf sich nicht dem Terror beugen (Richtig so!) Aber aufgrund von konkreten Anschlagsplänen wurde das Spiel Deutschland gegen Holland eine Stunde vor Beginn abgesagt. Die meisten Stimmen ließen verlauten, dass es eine richtige Entscheidung war. Aber zum Beispiel Arsene Wenger (Trainer von Arsenal London) kritisierte Deutschland für die Absage, weil man sich so dem Terror beuge. Meiner Meinung nach war das das einzig Richtige. Was wäre denn gewesen, wenn das Spiel stattgefunden hätte und das Stadion wäre in die Luft gesprengt worden? Und es wäre rausgekommen, dass de Maiziere von den Plänen gewusst hatte und nichts unternommen hätte. Dann wäre das Vertrauen zerstört und das Leben von vielen Menschen.

Ich wohne ja in Berlin und in den ersten Tagen nach den Anschlägen war das Polizeiaufgebot auch höher als sonst. Aber inzwischen ist der Alltag wieder eingekehrt. Meiner Meinung nach ist die Terrorgefahr in Deutschland genauso hoch wie vor den Anschlägen in Paris. Sie war schon immer hoch und wird es auch noch lange bleiben. Ob etwas passieren wird lässt sich nie genau sagen. Aber sich einzuigeln ist nicht der richtige Weg.

16.12.15 19:22
 


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